
Der Bau des Gemeindezentrums und der Kirche Frieden Christi wurde in den siebziger Jahren unter dem Aspekt konzipiert, dass lebendige Kirche in der Nachfolge von Abraham immer wieder neu für den Anruf Gottes offen sein muss und somit jede Bleibe immer nur eine vorläufige sein kann. „Und der Herr sprach zu Abram: Aus deinem Land, aus deiner Sippe ziehe fort, aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werden“ (Gen. 12,1)
Auch wenn wir heute in einem festen Gemäuer und nicht in einem vorläufigen, schnell auf- und abbaubaren Zelt Gemeinde leben, erinnert uns die zeltartige Architektur unserer Kirche immer wieder neu an diesen Auftrag. Auch wenn wir uns inzwischen komfortabel eingerichtet haben, gilt es, uns immer wieder neu auszurichten auf IHN, Aufbruch und Auszug zu wagen. Gerade heute erhält dieser Vers aus Genesis, zusammen mit Vers 42 der Apostelgeschichte: „Und sie hörten nicht auf Tag für Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren und die frohe Botschaft von Christus Jesus zu verkünden“ der bei der Gemeindegründung eine wesentliche Grundhaltung darstellte, neue Aktualität, die es immer wieder mit Leben zu füllen gilt, im Sinne des gewählten Gemeindenamens Frieden Christi.